Sie starten am Parkplatz in Marktschellenberg/Paßthurm. Kurz geht
es noch über Asphalt, dann ziemlich steil auf Kies weiter.
Sie folgen den Hinweisschildern auf einem schattigen Waldpfad. Nach etwa
einer Stunde haben Sie freie Sicht. Das letzte Stück zur Toni-Lenz-Hütte ist steinig und steil.
Hier ist der Ausgangspunkt für den Besuch der Eishöhle, der größten
erschlossenen Eishöhle Deutschlands. Bis zum Sammelplatz für die
Führungen sind es nochmals etwa 30 Minuten.
Wenn Sie sich nach dem Besuch der Eishöhle wieder aufwärmen möchten,
können Sie weiter (ca. 2,5 Std., hochalpin) über den Thomas-Eder-Steig zur Mittagsscharte aufsteigen.
Oder Sie wandern über den Salzburger Hochthron bis zum Geiereck, Brotzeit
im Zeppezauerhaus (Talfahrt
mit der Untersbergbahn möglich).
Ansonsten führt Sie Ihr Weg wieder
zurück zum Startpunkt.
Informationen zur Tour
Wanderzeit: Anfang Juni - Ende Oktober
Höhendifferenz: 1200 Hm
Länge: 7 km
Gehzeit: 2,5 Std. bis zur Toni-Lenz-Hütte, plus 0,50 Std. zur Eishöhle,
einfach
Untersberg (Berchtesgadener Hochthron) ca.
1.973 m ü. NN
Kein Berg in den Alpen
fand in den letzten Jahren so viel Beachtung in der Öffentlichkeit
und in den Medien wie jener Gebirgsstock, der das Berchtesgadener
und Salzburger Land durch seine Präsenz charakterisiert.
Der Dalai Lama hat anlässlich seines Salzburgbesuches 1992 über
den Berg gesagt, er sei das "Herzchakra Europas". Manche bezeichnen
ihn bereits als das oder ein "Herzchakra der Erde ". Begriffe die aus
der spirituellen Vorstellung der beseelten Natur und Erde verständlich
werden und die in der westlichen Geomantie erklärbar geworden
sind. Man spricht von einem Erdenergienetz, das auch den Untersberg überspannt
und an markanten Orten - sogenannten Kraftorten - besondere Kräfte
erfahrbar werden lässt.
Der Untersberg kennt viele Namen: Er wird von der Bevölkerung
als "Wunderberg", als "magischer Berg", als "heiliger Berg" uvm.
bezeichnet.
Den Name "Untersberg" wird am 28. Juni 1306 zum ersten Mal erwähnt.
Seit geraumer Zeit hat der Untersberg auch die Bezeichnung "Berg des
Lichts", welche sich auf seine Lichtphänomene und Sonnenphänome
zurückführen lässt.
Die Sage um die Mittagsscharte - also da, wo genau die Grenze zwischen
Bayern und dem Salzburger Land verläuft - weist auf ein Zeit(höhlen)portal
hin, was sich dort, alle paar Jahre zu Maria Himmelfahrt (15. August) öffnen
soll. Tatsächlich existiert mitten in der Mittagsscharte eine
Höhle namens "Steinerner Kaser", in der sich um 14 Uhr am 15.
August ein Lichtphänomen beobachten läßt. Durch einen
sogenannten Tagschlot wird die Höhle zur Mittagszeit "erleuchtet".
Noch beeindruckender wird dieses Lichtschauspiel, wenn Sonne und Wolken
sich abwechseln, dann kann man im Höhleninneren ein "Pulsieren" erleben.
Unvergleichbar mit anderen Bergen des Alpenraumes hat er immer schon
zu Märchen und Sagen angeregt. Er ist von gigantischen Höhlensystemen
durchzogen, die immer noch nicht ganz erforscht sind. Diese unzähligen
Höhlen sind durch die Auswaschungen im Kalkgestein entstanden.
Es wird berichtet, dass Menschen, die in diesen Höhlen waren,
erzählten, dass sie gegen die Annahme nur kurz in den Höhlen
gewesen zu sein, erst nach Jahren in das Dorf zurückkamen und
sogar von ihren Mitmenschen nicht mehr erkannt worden sind. Kobolde
und Zwerge hüten in diesen Höhlen unermessliche Reichtümer.
Seit Sommer 2007 befindet sich am Hochthron ein neu errichteter Klettersteig.
Der Berchtesgadener
Hochthronsteig hat eine Wandhöhe von ca. 400
m. Der Ausstieg des Klettersteigs endet am Hochthron Gipfel. Dieser
ist nur einige Minuten vom Stöhrhaus, welche eine Hütte des
Deutschen Alpenvereins auf dem Untersbergmassiv ist, entfernt.
Das Stöhrhaus ist von der Hintergern (800 m ü. NN) bei Berchtesgaden über
den Stöhrweg leicht zu erreichen. Der dreistündige Gehweg
ist ein beliebtes Tagesziel von ausdauernden Bergwanderern, aber auch
wichtiger Stützpunkt für Bergsteiger, die einen der schönsten
Sonnenuntergänge erleben möchten.